Sternenparkführer-Ausbildung für das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön

Seit Anfang Dezember 2021 habe ich die 80-stündige Ausbildung neuer Sternenparkführerinnen und Sternenparkführer für das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön konzipiert. Anfang März soll die Ausbidung beginnen, die ich verantwortlich leiten werde. Sie wird in Bayern, Hessen und Thüringen stattfinden. Bewerbungen sind bis 21. Januar 2022 möglich. Informationen dazu gibt es auf der Website des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön.

Die Ausbildung richtet sich an alle Interessierten aus den (umliegenden) Gemeinden des Biosphärenreservats, die astronomisch, naturkundlich und kulturell interessiert sind und sich der heimischen Natur und ihrem Schutz und Erhalt verbunden fühlen. Vorkenntnisse in Astronomie sind wünschenswert, aber keine Voraussetzung. Ein gewisser Grad an körperlicher Fitness ist notwendig, außerdem werden Interesse am Austausch und gute Kommunikationsfähigkeit erwartet.

Da die zukünftigen Sternenparkführer/-innen oft kurzfristig, abends, nachts und am Wochenende zur Verfügung stehen müssen, werden Motivation und Flexibilität erwartet, damit die mittel- bis langfristige Betätigung als zertifizierte/r Führer/-in gewährleistet werden kann.

Das erwartet die Teilnehmer/innen

Voraussichtlich im Zeitraum März bis Juli 2022 werden die Teilnehmer/innen an fünf Wochenenden in den Bereichen Astronomie, Umwelt, Mensch und Natur, Kultur und Landschaft, Kommunikation und Führung sowie Recht und Betriebswirtschaft geschult. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Schutz der Nacht: Hierbei geht es nicht nur um umweltverträgliches Verhalten nachts in der Natur, sondern auch um das Thema Lichtverschmutzung und Maßnahmen der Eindämmung, die in der Rhön umgesetzt werden. Neben Praxisübungen werden Exkursionen und Hospitationen bei Sternenführungen Bestandteil des insgesamt 80-stündigen Lehrgangs sein. Nach bestandener theoretischer und praktischer Prüfung erhalten die Teilnehmenden die Zertifizierung als anerkannte Sternenparkführerinnen und Sternenparkführer.

// Biosphärenreservat Rhön, Sven Hähle